Predigt (Vorschau)
Liebe Geschwister in Christus,
heute, am Dienstag der 7. Osterwoche, dürfen wir uns gemeinsam auf das große Geschenk der Nachfolge Jesu besinnen. In einer Welt, die oft vom Streben nach Erfolg, Anerkennung und Selbstverwirklichung geprägt ist, möchte ich uns ermutigen, die Freude des Dienens zu entdecken. Diese Freude ist nicht nur eine emotionale Regung, sondern eine tief verwurzelte Erkenntnis, die uns in der Nachfolge Christi erfüllt.
Wenn wir über das Dienen nachdenken, denken wir oft an den Dienst an anderen. Doch wie oft kommen wir an einen Punkt, an dem wir uns fragen: Was bedeutet es wirklich, für Christus zu dienen? Der Evangelist Markus bringt uns diese Frage nahe, als er in Kapitel 10, Vers 45 schreibt: „Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ Hier wird deutlich, dass der Dienst aus einer tiefen Liebe herausfließt und letztlich das Ziel hat, das Leben anderer zu bereichern.
Im Hauptteil möchte ich uns einige Aspekte des dienenden Lebens näherbringen, die uns helfen, diese Freude noch klarer zu erkennen.
Zunächst erkennen wir, dass Dienen eine Antwort auf die Liebe Gottes ist. In 1. Johannes 4,19 lesen wir: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Diese Liebe ist die Grundlage unseres Handelns. Wenn wir erleben, wie Gott uns annimmt, in unseren Stärken wie in unseren Schwächen, dann wird in uns der Drang geboren, diese Liebe weiterzugeben. Das Dienen wird zur natürlichen Reaktion auf die Gnade, die wir empfangen haben. Wir werden zu Kanälen seiner Liebe, die in die Welt strömt.
Ein weiterer Aspekt ist die Gemeinschaft. Dienen verbindet uns. In Epheser 4,12 ermutigt Paulus uns, „die Heiligen zur Werkdienst zuzurüsten, für die Erbauung des Leibes Christi.“ Dienen geschieht nicht isoliert, sondern innerhalb der Gemeinschaft der Gläubigen.
… Die Predigt wird fortgesetzt. Registrieren Sie sich, um den vollständigen Text zu lesen.