Die Bergpredigt – Das Reich Gottes und die Umkehrung der Werte
Matthäus 5,1-12Matthäus 5,13-16Matthäus 6,9-13Matthäus 7,24-27
Einführung
Die Bergpredigt (Matthäus 5-7) ist das umfassendste Lehrgedicht Jesu und eine der revolutionärsten ethischen Reden der Geschichte. Sie beschreibt nicht eine Ethik für Übermensch, sondern zeigt das Reich Gottes als alternative Realität, die bereits jetzt in die Welt einbricht.
Die Frage dieser Woche
Die Seligpreisungen erscheinen paradox: Selig sind die Armen, die Trauernden, die Sanftmütigen. Diese Umkehrung weltlicher Werte stellt die Frage: Ist die Bergpredigt utopische Radikalethik oder praktische Orientierung für das tägliche Leben?
Forschungsfragen
- 1.Was bedeutet 'Arm im Geist' (Mt 5,3) – Demut oder materielle Armut?
- 2.Wie versteht sich Jesus als Erfüller des Gesetzes (Mt 5,17)?
- 3.Was unterscheidet das Beten Jesu von religiöser Praxis seiner Zeit?
- 4.Welche politische Dimension trägt die Bergpredigt?
- 5.Wie ist die Bergpredigt in der Kirchengeschichte unterschiedlich interpretiert worden?
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